Hände mit einem Foto

Trauer Erwachsene

Trauerarbeit
Trauerbegleitung durch die Björn Schulz STIFTUNG
 

"Der Frühling kommt wieder

mit Wärme und Helle,

die Welt wird ein Blütenmeer.

Aber in meinem Herzen ist eine Stelle,

da blüht nichts mehr." ( Ricarda Huch )


 Der Schmerz der Trauer um ein geliebtes Kind lässt sich kaum in Worte fassen.

Der Tod eines Kindes hinterlässt eine tiefe Narbe, die schmerzt.

Deshalb ist es so wichtig, Begegnungsräume zu schaffen. Begegnungen mit anderen verwaisten Eltern oder Angehörigen, um wieder Hoffnung auf einen Neubeginn zu schaffen, wieder neuen Lebensmut und Lebensfreude zu erfahren.

Trauerwege dürfen nicht unterdrückt oder abgebrochen werden. Aber sie brauchen auch eine heilvolle Unterbrechung durch ermutigende, lebensschaffende Begegnungen, um wieder neue Kraft zum Leben zu finden.

In den letzten Jahren gibt es zunehmend mehr Angebote, um Sie auf ihrem ganz persönlichen Trauerweg zu begleiten.

 

Offener Familientreff

Freitags ab 16.00 Uhr treffen sich Eltern und Großeltern zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch oder um ihrer Kinder zu gedenken. Eingeladen sind auch Familien, die ihr schwerst krankes Kind pflegen und denen der Abschied noch bevor steht.

Im Vordergrund stand und steht aber immer der Austausch der Eltern untereinander. Dadurch entsteht das gefühl des Aufgehobenseins und Verstehen in einer Gruppe. Im Laufe der Jahre sind daraus viele Freundschaften entstanden. Der Familiennachmittag ist eine gute Möglichkeit Menschen zu treffen, bei denen das schwere Schicksal nicht trennt, sondern verbindet.

Bitte für den ersten Besuch anmelden: c.dinse@bjoern-schulz-stiftung.de

 

Gesprächsgruppen und Einzeltermine
 
Thematisch offene Gesprächsgruppen für verwaiste Eltern sowie Einzelgespräche nach Bedarf für Eltern von schwer kranken Kindern und für verwaiste Eltern - jeweils freitags ab 16.00 Uhr.
Die Gruppen- und Einzelgespräche haben das Ziel, die betroffenen Eltern bei der Krisenbewältigung zu unterstützen und den gegenseitigen Erfahrungsaustausch bei der Tauerbewältigung zu fördern. - jeweils freitags.
Das Angebot wird geleitet von unserer Dipl.Pychologin und approbierten Psychotherapeutin Frau Kiotseridou. Telefonische Termine können vereinbart werden.

 

Vätergruppe

Seit mehreren Jahren bieten wir für verwaiste Väter und Großväter eine moderirerte Selbsthilfegruppe an, die offen ist für Väter, die ihr lebensverkürzend erkranktes Kind pflegen.In einer Atmosphäre von Vertrauen und gegenseitiger Unterstützung können sich hier Männer mit einem ähnlichen Schicksal untereinander austauschen.

- Offener Erfahrungs- und Gedanken-austausch

- Klärungsgespräche zur Entlastung/Stabilisierung

- Unterstützung zur Verarbeitung der Trauer und Verlusterfahrung

- Hilfe zur Selbsthilfe durch Beratung und Information

- Hilfen zur Krisenbewältigung

- Einzelgespräche auf Anfrage.

Teilnehmen können volljährige Männer.

Das Treffen wird moderiert von unserem Psychologen und einem verwaisten Vater.

Es gibt kein festgelegtes Programm.

Die Themenauswahl ist offen, Wünsche der Männer werden jederzeit berücksichtigt.

Der Ein- und Ausstieg ist jederzeit möglich, aber eine kurzfristige Anmeldung erwünscht: maennergruppe@bjoern-schulz-stiftung.de

 

Geschlossene Trauergruppe

Die Trauergruppe trifft sich über einen Zeitraum von einem Jahr einmal im Monat und ist ab ihrem Beginn für neue Eltern geschlossen.
In ihr haben die Eltern die Möglichkeit, ihrer Trauer individuell Ausdruck zu geben und sich gegenseitig auszutauschen. Dies geschieht durch die Angebote eines fortlaufenden Themas und durch den geschützten Rahmen.
Die Anzahl der verwaisten Eltern ist begrenzt. Vor Beginn der Gruppe findet ein persönliches Gespräch statt.

Die neue Trauergruppe ist bereits gestartet. Die nächste Gruppe beginnt im Januar 2018. Sie wird geleitet von unserer Seelsorgerin Karin Seidenschnur.

 

Koordination: Claudia Dinse, Telefon: 398 998 36 oder per Mail: c.dinse@bjoern-schulz-stiftung.de

Icon: Seite drucken Icon: Seite per E-Mail empfehlen Icon: Zum Seitenanfang springen
Letzte Aktualisierung: 5.9.2017
Wir übernehmen Verantwortung. Wir helfen.