Hände mit einem Foto

Reisebericht Ostern 2013

Osterreise 2013

Die Reise begann an einem Montagmorgen am Berliner Hauptbahnhof. Es kannte sich kaum einer, dadurch war jeder mit sich selbst beschäftigt. Während der Zugfahrt hat man dann angefangen sich gegenseitig kennen zu lernen. Nachdem man sich dann grob kennen gelernt hat, hat man auch gleich mit der Zimmerverteilung angefangen. Nach der Ankunft ging das Zimmerbeziehen relativ schnell, sodass wir noch Zeit hatten Tischtennis zu spielen. Der Tag ging dadurch noch schneller vorbei. Den ersten Tag haben die Betreuer den Küchendienst übernommen, doch ab dem zweiten Tag gab es dann einen Küchendienst, der sich den ganzen Tag um das Tischdecken sowie die anderen Sachen in der Küche gekümmert hat. Zum Frühstück gab es dann jeden Tag frische Brötchen, die der Küchendienst ebenfalls besorgen musste. Zum Abendessen haben wir selbstverständlich frisch gekocht.

Neben dem Kochen haben wir uns auch mit anderen Aktivitäten beschäftigt. So waren wie z.B. im Naturgewaltenmuseum, wo man etwas über das Klima, Wetter und die Klimaforschung lernen kann. Außerdem kann man dort erfahren, wie man versucht die Insel Sylt zu erhalten. Des Weiteren gibt es dort einen Windkanal sowie eine Einrichtung wo man selber Wellen erzeugen kann.

Am nächsten Tag haben wir eine Kutterfahrt gemacht. Diese ging zu den Seehundbänken, wo man dann mit ein bisschen Glück Seehunde sehen konnte. Auf der Rückfahrt hat der Kapitänsassistent Meeresbewohner aus dem Wasser gefischt und hat sie uns dann alle erklärt.

Da der Seegang relativ stark war, wurde Einigen übel. Einige sind gar nicht erst mitgekommen. Die haben sich dann mit Gesellschaftsspielen im Haus beschäftigt. Die Zeit nach der Kutterfahrt haben wir dann dem Kochduell gewidmet. Es wurden zwei Teams gebildet, die dann die Aufgabe hatten mit einem bestimmten Budget etwas zu kochen. Es wurde freigestellt was wir kochen wollen. Hauptsache das Menü ist bis um 19 Uhr fertig.

Während des Duells merkt man, wie anstrengend es eigentlich ist zu kochen und auf was man da alles achten muss. Am Ende waren doch alle glücklich etwas präsentieren zu können.

Im Schwimmbad in Westerland hatten alle viel Vergnügen. Während die einen mit den Wasserrutschen beschäftigt waren, haben sich die anderen einfach nur entspannt. Das Wasser ist salzig, da es direkt aus dem Meer ins Schwimmbad gepumpt wird.

Am Sonntag konnte man sich aussuchen, ob man Wandern oder lieber Radfahren möchte.

Alle, die sich für die Wanderung entschieden haben, haben echt was verpasst. Mit dem Rad sind wir auf den Ellenbogen gefahren. Während der Fahrt haben wir dann jede Gelegenheit genutzt den Weststrand zu sehen. Dieser ist riesig und einfach nur toll. Dort haben wir immer unsere Pausen gemacht und haben dann gleich die Sonne und die schöne Natur genossen.

Die Dünenwanderung war auch sehr spannend. Man lernt dort viele Sachen über die Entstehung der Dünen und was diese eigentlich für einen Nutzen haben. Am Abend gab es dann selbstgemachte Pizza. Die Zutaten mussten wir uns jedoch erspielen, wobei die Spiele manchmal gar nicht so einfach waren. Am Ende haben wir es doch geschafft und hatten dann eine leckere Pizza.

Die Wattwanderung war der krönende Abschluss unserer Reise. Lisa, unsere Führerin, hat uns alles genauestens erklärt. So haben wir etwas über das Watt als auch über die Lebewesen im Watt gelernt. Die Suche nach einem Wattwurm hat sich dann jedoch als schwieriger erwiesen, da sie immer schneller waren als wir. Am Ende haben wir dann doch einen Wattwurm zu Gesicht bekommen.

Bevor wir zurück ins kalte Berlin gefahren sind haben wir nochmal die Sonne und den Strand genossen. Wir haben während der Reise jede freie Minute genutzt um den tollen Strand zu genießen. Am Ende der Reise kommen wir zum Fazit, dass es eine tolle, gelungene Reise war.

Man muss sich auch bei unseren Betreuern (Sonja, Kay, Katharina, Minas) bedanken, da sie es zehn Tage mit uns ausgehalten haben und alles dafür getan haben damit wir uns gut fühlen. Die Gespräche mit den Vieren waren sehr guttuend. So konnte man das vor der Reise erlebte besser verarbeiten.

Alexander Bucher, 17 Jahre

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Letzte Aktualisierung: 22.6.2018
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