Hände mit einem Foto

Reisebericht Ostern 2010

Ostern 2010 im Rosemarie-Fuchs-Haus

 In den Osterferien fand auch in diesem Jahr wieder die Nachsorgereise der Björn Schulz Stiftung und der Kinderhilfe nach Sylt statt.

 Zwölf Kinder und drei Betreuer verbrachten bei typischem Aprilwetter zehn wundervolle Tage im Rosemarie-Fuchs-Haus in List. Fünf Mädchen und sieben Jungen im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren erlebten zehn Tage voller Action und Spaß.

 Obwohl das Wetter hätte besser sein können, haben wir die meiste Zeit draußen an der frischen Nordseeluft verbracht. Bei Spielen am Strand, langen Dünenwanderungen, beim Fußballspiel gegen die hiesige Auswahl der Dorfjugend oder beim „Power-Verstecken“ im kleinen „Urwald“ in List hatten wir sehr viel Spaß und noch mehr Bewegung.

 Apropos Verstecken: Bei einer großen Schatzsuche mussten die Kinder knifflige Aufgaben lösen und Hinweise finden, welche die Betreuer meist an ganz gemeinen Stellen versteckt hatten. Der Preis für ihre Bemühungen und ihr Geschick, die versteckten Hinweise zu finden war ein im Garten des Rosemarie-Fuchs-Hauses vergrabener Schatz, bestehend aus „goldigen“ Gummibärchen.

 Aporops finden: Der Osterhase (in Form von Herrn Schulz) und seine nette Helferin (in Form von Frau Schulz) waren zwischendurch auch zu Besuch und haben im Garten und im Haus für jeden kleine Überraschungen da gelassen. Am Abend wurden wir von der Hausdame Frau Gierke-Lubiens mit einem tollen Osteressen überrascht. Es gab Gans mit Rotkohl und Klößen. Lecker!!!

Ansonsten haben wir unser Essen natürlich selber gemacht. Dazu wurde jeden Tag ein Küchendienst eingeteilt, der den Betreuern beim Einkaufen und beim Essen kochen geholfen hat.

Ein tolles Erlebnis war die Fahrt mit der „Rosa Paluka“ zu den Seehundsbänken. Wir konnten die faul in der Sonne liegenden Tiere zwar nur von weitem sehen, aber es war ein toller Anblick. Während der Kutterfahrt wurde auch ein Fischernetz ausgeworfen. Wir konnten die gefangenen Seesterne und Krabben mal ganz aus der Nähe begutachten und haben dem netten Seemann viele Fragen gestellt und interessante Dinge über die Bewohner des Wattenmeeres erfahren.

Apropos Wattenmeer: Die tolle Ausstellung im Erlebniszentrum Naturgewalten am Lister Hafen hat uns viel Wissenswertes über den Lebensraum Wattenmeer, die Entstehung von Ebbe und Flut und die Naturgewalten, denen die Insel Sylt ausgesetzt ist, vermittelt. In einem speziellen Raum konnten wir sogar erleben, wie sich Windstärke zwölf so anfühlt. So stark war der Wind draußen zwar nicht, aber er war doch sehr frisch. So frisch, dass wir nicht in der Nordsee baden gehen konnten. Deshalb haben wir der Sylter Welle in Westerland einen Besuch abgestattet, im Wellenbad getobt, die Rutschen unsicher gemacht oder einfach nur im Whirlpool entspannt.

Apropos entspannend: So schön und erholsam unsere Zeit auf Sylt auch war, so wenig entspannend war unsere Rückfahrt mit dem Zug. Irgendwer hatte für unseren Zug wohl eine Weiche falsch gestellt, sodass wir auf halber Strecke in einen anderen Zug umsteigen mussten. Bepackt mit unseren Taschen und Rücksäcken mussten wir zu einem anderen Bahnsteig sprinten, um den Zug nach Hause noch zu erwischen. So hatten wir letztendlich über zwei Stunden Verspätung und waren erst um Mitternacht am Berliner Hauptbahnhof.

Unsere Stimmung konnte das jedoch nicht trüben. Zu schön waren die Erinnerungen an die vergangenen Tage auf Sylt.

Ein wenig wehmütig war der Abschied voneinander auf dem Hauptbahnhof. Es sind viele neue Freundschaften entstanden und die vielen Erlebnisse und schönen Momente haben uns sehr zusammengeschweißt.

Niklas, Nele, Jasmin, Greta, Sinan, Nico, Jonny

Vivien, Aurea, Justin, Adrian, Paul und die Betreuer

 Tobias, Sandra und Antje

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Letzte Aktualisierung: 18.4.2018
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