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Am 5. Dezember 2017 ist weltweiter Tag des Ehrenamtes:

Ehrenamtliche unterstützen Björn Schulz Stiftung maßgeblich

 

Berlin, 30. November 2017 – Zum Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember 2017 weist die Björn Schulz Stiftung auf die Bedeutung der Freiwilligen-Arbeit hin. Derzeit arbeiten 206 Ehrenamtliche für die Stiftung in Berlin und unterstützen Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Insbesondere der Ambulante Kinderhospizdienst (AKHD) der Stiftung ist auf dieses Engagement angewiesen. Der Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember ist ein internationaler Gedenk- und Aktionstag zur Anerkennung und Förderung ehrenamtlichen Engagements. Er wurde 1985 von den Vereinten Nationen beschlossen.

 

Seit seiner Gründung 1997 hat der Ambulante Kinderhospizdienst der Stiftung insgesamt 500 Familienbegleiter in Berlin ausgebildet, die in 600 Familien ehrenamtlich tätig waren und sind. Aktuell arbeitet der AKHD mit 108 Familienbegleitern zusammen, die 89 Berliner Familien unterstützen. Im nächsten Jahr bildet die Björn Schulz Stiftung in einem Vorbereitungskurs erneut 15 Familienbegleiter aus und sucht derzeit noch Interessenten.

 

Verschiedene Beweggründe für die Unterstützung in den Familien

„Ohne die ehrenamtlichen Helfer, die für den AKHD und in unserem Kinderhospiz Sonnenhof im Einsatz sind, könnten wir die vielen Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern nicht so unterstützen, wie wir es tun, erklärt Sabine Sebayang von der Björn Schulz Stiftung. „Wir sind auf sie ebenso dringend angewiesen wie auf Geld- und Sachspenden.“

Die Familienbegleiter des AKHD werden in der Regel einmal pro Woche für etwa drei Stunden für die Familien aktiv. Sie sind Gesprächspartner der Eltern, unterstützen Alleinerziehende im Alltag und begleiten die kranken Kinder oder deren Geschwister ganz nach ihren Bedürfnissen. Die Ehrenamtlichen unterstützen aus verschiedenen Beweggründen: „Durch den frühen Tod meiner Tochter weiß ich, wie es sich anfühlt, sein Kind zu verlieren. Es gibt mir unheimlich viel zurück, Kindern zu helfen“, berichtet Bärbel Jenichen (64). Sie ist seit 14 Jahren Familienbegleiterin in der Björn Schulz Stiftung. Für Carsten Schulz (44) ist die ehrenamtliche Tätigkeit „ein willkommener Ausgleich zu meiner täglichen Arbeit“. Und Regine Eichner (58) ist seit elf Jahren für die Stiftung als Familienbegleiterin tätig, weil „ich drei gesunde Kinder habe. Das ist ein großes Geschenk und ich möchte gern etwas zurückgeben, an Menschen, die dieses Glück leider nicht teilen.“

 

Andere Ehrenamtliche unterstützen die Arbeit der Stiftung im Sonnenhof, wie beispielsweise  Sandra Fischer, die an den Wochenenden in der Küche und Wäscherei hilft. Auch Bodo Schnoor arbeitet dort seit vielen Jahren im Garten. Als seine Frau starb, bat er Familie und Freunde statt Blumen für das Grab zu kaufen, lieber für das Kinderhospiz zu spenden. „Als ich das Geld dort abgab, lud man mich ein, zu helfen. Seither engagiere ich mich ehrenamtlich im Sonnenhof, und es macht mir viel Spaß!“, meint Schnoor.

 

Über die Björn Schulz Stiftung

Die Björn Schulz Stiftung begleitet, entlastet und stärkt seit über 20 Jahren Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Damit die Familien in ihrer häuslichen Umgebung verbleiben können, werden sie von unterschiedlichen ambulanten Diensten der Stiftung individuell unterstützt. So entlastet der Ambulante Kinderhospizdienst seit 1997 als erster in Deutschland die Familien mit ehrenamtlichen Familienbegleitern. Im Sonnenhof, dem stationären Kinderhospiz der Stiftung in Berlin-Pankow, werden erkrankte Kinder und ihre Familien seit 2002 in Krisensituationen, Erholungszeiten und in der Sterbephase gepflegt, gefördert und begleitet. Für die Erholung stehen außerdem Nachsorgehäuser auf Sylt und am Chiemsee zur Verfügung.

Die Stiftung ist auf Spenden angewiesen, sie ist Trägerin des DZI Spendensiegels.

Weitere Informationen unter www.bjoern-schulz-stiftung.de

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Letzte Aktualisierung: 16.1.2018
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