Hände mit einem Foto

 

Am 10. Februar 2017 ist bundesweiter Tag der Kinderhospizarbeit

Die Björn Schulz Stiftung informiert und klärt auf:

Brandenburg an der Havel, Altstädtischer Markt 2:

  • 15.30 Uhr: Ausstellungseröffnung „Momentaufnahmen einer Generation“, Djamal Okoko, s/w-Fotografie
  • 16.00 Uhr: Lesung mit der Schauspielerin Laurin Singer mit meditativem Kreativ-Workshop im Anschluss

Potsdam, Georg-Hermann-Allee 23-25:

  • 16.00 Uhr: Sieben Kurzfilme aus dem Projekt „Sarggeschichten“ und anschließender Austausch mit Sarah Benz

Brandenburg/Potsdam, den 2. Februar 2017. Der bundesweite Tag der Kinderhospizarbeit macht am 10. Februar 2017 bereits zum elften Mal auf die Situation von Kindern und Jugendlichen mit einer lebensverkürzenden Krankheit und deren Familien aufmerksam. In den beiden Kontakt- und Beratungsstellen im Land Brandenburg bietet die Björn Schulz Stiftung anlässlich dieses Aktionstages verschiedene kostenfreie Veranstaltungen an, zu denen alle Interessierten eingeladen sind.

 

Gedankenanstöße für Zwischendurch: Kurzfilme in Potsdam

Zwischen 16.00 und 18.00 Uhr haben alle Interessierten die Gelegenheit, sich unter dem Motto „Begreifen kommt von Anfassen“ sieben Kurzfilme aus dem Projekt „Sarggeschichten“ anzuschauen. Dahinter verbirgt sich ein Team rund um Sarah Benz, das kurze Filme für Kinder, Jugendliche und Erwachsene rund um Sterben, Tod und Trauer dreht. „Ich wünsche mir, dass diese Themen in unserer Gesellschaft nicht so weggedrängt werden“, sagt die Diplom-Sozialpädagogin. Die kleinen Filme sollen Gedanken anstoßen und als Einstieg für die Beschäftigung mit dem Thema Abschied und Sterblichkeit dienen. Deshalb findet sich an diesem Nachmittag genügend Zeit, sich mit Sarah Benz, die auch als Trauerbegleiterin arbeitet, auszutauschen.

Foto-Ausstellung und Lesung in Brandenburg an der Havel

Den Start in Brandenburg an der Havel macht um 15.30 Uhr die Eröffnung der Foto-Ausstellung „Momentaufnahmen einer Generation“ des jungen Fotografen Djamal Okoko. Der 18-jährige leidet an der sehr seltenen und lebensverkürzenden Krankheit „spinale Muskelatrophie“. Die Krankheit verursacht Muskelschwund, deshalb sitzt er seit seiner frühesten Kindheit im Rollstuhl. Djamal Okoko wird seit langem vom Team der Björn Schulz Stiftung in Brandburg betreut. Die Ausstellung seiner Schwarz-Weiß-Fotografien wurde erstmalig im Oktober 2016 zum Landeshospiztag in Potsdam gezeigt.

Ab 16 Uhr liest Laurin Singer das Märchen „Der glückliche Prinz“ von Oscar Wilde. Die gebürtige Schwäbin arbeitet als Schauspielerin, Moderatorin, Regisseurin und Autorin im Havelland. Daneben ist sie ehrenamtliche Familienbegleiterin beim ambulanten Kindeshospizdienst der Björn Schulz Stiftung in Brandenburg. Im Anschluss an das Märchen bietet sich die Möglichkeit, diese Geschichte durch einen meditativen Kreativ-Workshop innerlich nachklingen zu lassen, sich über die Kinderhospizarbeit zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die Angebote Björn Schulz Stiftung im Land Brandenburg

Die Stiftung verfügt über zwei Kontakt- und Beratungsstellen im Land Brandenburg: Potsdam und Brandenburg an der Havel.

Hier werden Familien beraten, die für ihr Kind eine unheilbare Diagnose erhalten haben. Ausgebildete ehrenamtliche Familienbegleiter helfen seit 2006 auch im Land Brandenburg Familien mit schwerst- und unheilbar kranken Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen individuell nach deren Bedürfnissen. Die Familienbegleiter können die Familien im Alltag entlasten und ihnen Beistand, Zeit und intensive menschliche Zuwendung schenken. Das geschieht individuell und unbürokratisch und kostenfrei. 

Die Björn Schulz Stiftung gründete schon im Jahr 1997 den deutschlandweit ersten ambulanten Kinderhospizdienst. Die Mehrheit der betroffenen Familien wünscht sich, so viel wie möglich der verbleibenden Lebenszeit gemeinsam in ihrer häuslichen Umgebung und nicht in einer Klinik zu verbringen. Hier unterstützen sie die ehrenamtlichen Familien-begleiterinnen und Familienbegleiter, die sorgfältig auf ihren Einsatz vorbereitet werden.

Über die Björn Schulz Stiftung

Die Björn Schulz Stiftung begleitet seit 20 Jahren Familien mit lebensbedrohlich und lebensverkürzend erkrankten Kindern und jungen Erwachsenen bis 35 Jahre ab dem Zeitpunkt der Diagnose, während des Krankheitsverlaufs und über den Tod des Kindes hinaus. Dies geschieht im stationären Hospiz für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene „Sonnenhof“ in Berlin und in ambulanten Diensten in Berlin und Brandenburg. Darüber hinaus gibt es eine breite Palette ambulanter Dienste in Berlin und überregional für die betroffenen Familien. Für die Erholung stehen Nachsorgehäuser auf Sylt und am Chiemsee zur Verfügung. Die Stiftung ist auf Spenden angewiesen – sie ist Trägerin des DZI Spendensiegels.

 

Kontakt Björn Schulz Stiftung in Brandenburg:

Altstädtischer Markt 2

14770 Brandenburg an der Havel

Ansprechpartnerin Martina Geiersberg

Tel.: 03381-410 056

Mail: m.geiersberg@bjoern-schulz-stiftung.de

 

Kontakt Björn Schulz Stiftung in Potsdam:

Georg-Hermann-Allee 25

14469 Potsdam

Ansprechpartnerin Katrin Lübbe

Tel.: 0151-23055507

Mail: k.luebbe@bjoern-schulz-stiftung.de

 

Pressekontakt:

Pressestelle Björn Schulz Stiftung

presse@bjoern-schulz-stiftung.de

www.bjoern-schulz-stiftung.de

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Letzte Aktualisierung: 16.1.2018
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