Hände mit einem Foto

 

 „Trauer – ein Gefühl, das unter die Haut geht“

Björn Schulz Stiftung öffnet die Tür am bundesweiten Tag der Kinderhospizarbeit

 

Berlin, den 5. Februar 2018. Die Björn Schulz Stiftung informiert und klärt auf. Sie können sich über die ambulanten Angebote der Björn Schulz Stiftung informieren, einen Einblick in die Trauerarbeit bekommen und unser stationäres Kinderhospiz Sonnenhof kennen lernen.

Die Schirmherrschaft für diesen Tag hat unsere Botschafterin, die Schauspielerin Jasmin Gerat übernommen.

Wir laden Sie ein am Samstag, den 10.2.2018  dabei zu sein:

  • Tag der Kinderhospizarbeit in der Björn Schulz Stiftung, 12.00-15.00 Uhr, Wilhelm-Wolff-Straße 36-38, 13156 Berlin
  • mit Führungen durch den Sonnenhof – Hospiz für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene um 13.00 / 14.00 und 15.00 Uhr
  • 12.30 Uhr Eröffnung der Ausstellung „Trauertattoo – Unsere Haut als Gefühlslandschaft“ von und mit Katrin Hartig, Journalistin
  • 13.00 Uhr – Gesprächsrunde mit Katrin Hartig zu ihrer Ausstellung

Der nationale Tag der Kinderhospizarbeit macht am 10. Februar 2018 bereits zum dreizehnten Mal auf die Situation von Kindern und Jugendlichen mit einer lebensverkürzenden Erkrankung und deren Familien aufmerksam. Im Sonnenhof, dem Hospiz für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene der Björn Schulz Stiftung, findet von 12.00 bis 15.00 Uhr ein Tag der offenen Tür statt.

Um 12.00 Uhr wird der Tag eröffnet mit dem Steigen-Lassen von Luftballons – eine gleichzeitige Aktion aller stationären deutschen Kinderhospize.

Zeigen Sie sich solidarisch mit den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit lebensverkürzender Erkrankung und ihren Familien!

„Die Ballons steigen zu lassen ist ein festes Ritual im Sonnenhof und auch wenn ich es schon oft erleben durfte, kommen mir jedesmal wieder die Tränen. Es ist mir eine Ehre diesen besonderen und symbolischen Akt begleiten zu dürfen,“ sagt Botschaferin Jasmin Gerat.

 

Der Aktionstag soll informieren und für Unterstützung werben

In Deutschland leben ca. 50.000 Kinder mit einer so schweren Erkrankung, dass sie nicht mehr lange zu leben haben. Jährlich sterben rund 5.000 von ihnen. Wenn ein Kind so schwer erkrankt, ist immer auch die ganze Familie betroffen. Die Inhalte der Kinderhospizarbeit sind noch nicht weitgehend bekannt: Mit ihren stationären und ambulanten Angeboten unterstützt und entlastet sie die Kinder, ihre Eltern, die Geschwisterkinder und Angehörigen, von der Diagnosestellung und über den Tod des Kindes hinaus. Der jährliche Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar soll informieren und motivieren, damit noch mehr Menschen die betroffenen Familien in ihrem Umkreis unterstützen – finanziell oder auch mit einer Spende ihrer Zeit.

 

Über die Björn Schulz Stiftung

Die Björn Schulz Stiftung begleitet, entlastet und stärkt seit über 20 Jahren Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Damit die Familien in ihrer häuslichen Umgebung verbleiben können, werden sie von unterschiedlichen ambulanten Diensten der Stiftung individuell unterstützt. Im Jahr 2017 konnten Sie 600 Familien in Berlin und Brandenburg begleitet werden.

Der Ambulante Kinderhospizdienst entlastet seit 1997 als erster in Deutschland die Familien mit ehrenamtlichen Familienbegleitern. Im Sonnenhof, dem stationären Kinderhospiz der Stiftung in Berlin-Pankow, werden erkrankte Kinder und ihre Familien seit 2002 in Krisensituationen, im Rahmen der Entlastungspflege und in der Sterbephase gepflegt, gefördert und begleitet. Dafür stehen 14 Betten und fünf Elternappartements zur Verfügung.

Für die Erholung stehen Nachsorgehäuser auf Sylt und am Chiemsee zur Verfügung. Die Stiftung ist auf Spenden angewiesen. Sie ist Trägerin des DZI Spendensiegels.

 

Kontakt vor Ort:

Björn Schulz Stiftung

Claudia Dinse

c.dinse@bjoern-schulz-stiftung.de
Wilhelm-Wolff-Straße 36-38
13156 Berlin

030 / 398 998 50
presse@bjoern-schulz-stiftung.de
www.bjoern-schulz-stiftung.de

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Letzte Aktualisierung: 17.8.2018
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