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PRESSEMITTEILUNG

 

Ehrenamtliche Familienbegleiter gesucht

 

Ehrenamtliche Begleiter der Björn Schulz STIFTUNG helfen Familien mit schwerst- und unheilbar kranken Kindern; zwei neue Kurse beginnen im März und April 2014 - noch freie Plätze

 

Berlin, Januar 2014. Familien mit einem lebensverkürzend erkrankten Kind, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen in ihrem Alltag zu entlasten, ist das Anliegen der Familienbegleiter der Björn Schulz STIFTUNG. Die ehrenamtlich tätigen Frauen und Männer werden zum Freund des jungen Patienten, stehen bei Behörden- oder Arztbesuchen zur Seite oder sind Gesprächspartner mit den behandelnden Ärzten, Pflegediensten und vor allem Angehörigen. „Manchmal wird auch der junge Mann, der mit den gesunden Geschwisterkindern regelmäßig Fußball spielt oder die Oma, die die Zeit und Ruhe zum Plätzchenbacken hat oder der ganz allgemeine Beistand gebraucht – dies und vieles mehr leisten diese wunderbaren Menschen für andere, die ihre Hilfe benötigen“, erklärt Jürgen Schulz, Vorstand der Björn Schulz STIFTUNG und Gründer des ersten ambulanten Kinderhospizdienstes in Deutschland.

Seit 1997 werden die Familienbegleiter von der Björn Schulz STIFTUNG in Berlin, Brandenburg und in Sachsen-Anhalt umfassend ausgebildet und eingesetzt. "Die Frauen und Männer, die diese besondere Aufgabe ehrenamtlich ausfüllen, bleiben uns über viele Jahre treu", stellt Jürgen Schulz begeistert fest.

Zwei neue Kurse beginnen an den jeweiligen Wochenenden am 01. und 02. März 2014 und am 05. und 06. April 2014 in Berlin. Vor dem Beginn der neuen Kurse lädt die Stiftung die Interessenten unbedingt zu persönlichen Gesprächen ein. Sie melden sich bitte so früh wie möglich bei der Koordinatorin Barbara Beuth per Tel.: 030/398 998 - 28 oder per Email: beuth@bss-services.de. Beide Kurse finden in der Björn Schulz STIFTUNG, Wilhelm-Wolff-Straße 38, 13156 Berlin-Pankow statt. In einer Gruppe von zwölf bis 14 Personen unterschiedlichen Alters und mit sehr verschiedenen beruflichen Hintergründen durchlaufen die Teilnehmer die Ausbildung gemeinsam. Nach Abschluss werden sie in Familien mit einem lebensverkürzend erkrankten Kind eingesetzt, im Durchschnitt einmal pro Woche für zwei bis drei Stunden.

Inhalte der Ausbildung sind die Reflexion eigener Verlust- und Trauererfahrungen, die Schulung der Wahrnehmung, die Kommunikation mit Kindern und Eltern sowie die Rolle als Familienbegleiter. Fachliche Einführung erhält der zukünftige Familienbegleiter zu den Themen "Lebensverkürzende Erkrankungen bei Kindern", "Entwicklungspsychologie", "Geschwisterarbeit", "Kindertrauer", "Rechtsgrundlagen" und "Pflege".

Der Kurs umfasst 130 Stunden und verteilt sich auf acht Wochenenden und 17 Abende (dienstags bzw. mittwochs ab 18.30 Uhr). Ende des Jahres sind die Ausbildungskurse zum Familienbegleiter abgeschlossen.

Die Björn Schulz STIFTUNG ist nach einem kleinen Jungen, der kurz vor seinem achten Geburtstag an Leukämie verstarb, benannt. Sie steht seit 1996 Familien mit einem schwerkranken und lebensverkürzend erkrankten Kind, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen umfassend, professionell und liebevoll zur Seite. „Wenn ein Kind so schwer erkrankt, ist immer die gesamte Familie betroffen“ ist der Leitsatz der Stiftungsarbeit. Der Einsatz der Familienbegleiter ist für die betroffenen Familien natürlich kostenlos.

Die Arbeit der Stiftung, die Träger des DZI-Spendensiegels und Mitglied im Deutschen Spendenrat ist, wird zu einem großen Teil durch Spenden finanziert.

Spendenkonto der Björn Schulz STIFTUNG 78000 8006

BLZ bei der Berliner Sparkasse 100 500 00

 

(Honorarfreie Fotos sende wir Ihnen gern auf Anfrage zu.)

 

ANSPRECHPARTNERIN FÜR DIE PRESSE:

Frauke Frodl

Pressesprecherin der Björn Schulz STIFTUNG

Tel.: 030/ 398 998 43

Mobil: 0179/ 255 32 92

Email: frauke.frodl@bjoern-schulz-stiftung.de

 

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Letzte Aktualisierung: 22.6.2018
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