Hände mit einem Foto

 

6. Berliner Stiftungswoche vom 14. bis 24. April – Auch wir sind dabei!

Berlin, 24. März 2015. Die Björn Schulz Stiftung beteiligt sich an der diesjährigen Berliner Stiftungswoche mit zwei öffentlichen Veranstaltungen.

 Unser Kind ist tot - Lesung

Die Bestseller Autorin Dona Kujacinski liest aus ihrem Buch" Unser Kind ist tot - Mütter und Väter erzählen von Verlust, Schmerz und Hoffnung“. In der Recherche hat die Autorin mit vielen trauernden Eltern gesprochen:

Ein Kind stirbt. Die Welt der Eltern zerbricht. Nichts wird mehr so sein wie früher. Nie mehr. Wie soll da ein Weiterleben möglich sein?

Dona Kujacinski lässt Mütter und Väter zu Wort kommen, die dieses Schicksal ertragen, den Schmerz über den Tod ihres Kindes aushalten müssen. Da ist beispielsweise die 15-jährige Jacqueline, die beim Amoklauf an einer Schule in Winnenden erschossen wurde. Oder der 23 Jahre alte Giuseppe, der in Berlin von einem Auto überfahren wurde, als er vor U-Bahn-Schlägern flüchtete. Die zurückgelassenen Eltern erzählen von ihrer Trauer, ihrer Verzweiflung und Hilflosigkeit, ihrer Wut auf das Schicksal. Aber sie berichten ebenso von der Unterstützung durch die Familie oder Freunde. Und von der leisen Zuversicht, ja der Hoffnung, dass das eigene Leben vielleicht doch wieder lebenswert wird.

 

21.4.2015 um 18 Uhr 
Ort: Björn Schulz Stiftung 
Wilhelm Wolff Str. 38 
13156 Berlin 
Eintritt frei

 

Ehrenamt im Kinderhospiz – eine besondere Aufgabe

Die Björn Schulz Stiftung mit ihrem Kinderhospiz Sonnenhof ist in vielen Aufgaben angewiesen auf ihre ehrenamtlich mitwirkenden Helfer. Vor Ort mitzugestalten, die Hilfe am Mitmenschen und Geselligkeit sind die häufigsten Motive, ein Ehrenamt zu übernehmen. Im Kinderhospiz Sonnenhof oder in den Familien direkt können sich Ehrenamtliche z.B. gemeinsam mit hauptamtlichen Pflegern um die schwer kranken Kinder, ihre Eltern oder Geschwister kümmern. Manche sind in den Sonnenhofalltag so eingebunden, dass sie den Tagesablauf in der Küche unterstützen, auf Veranstaltungen helfen, das Foyer z.B. mit Osterschmuck dekorieren oder im Garten helfen – jeder Interessierte wird dort eingesetzt, wo er auch Spaß hat und Erfüllung findet.

Das war für Jörn Wittke z.B. die Familienbegleitung. Familienbegleiter schenken einer Familie mit einem ebensbedrohlich und lebensverkürzt erkrankten Kind Zeit zur Entlastung. Immer montags kommt Wittke in die Familie , um mit dem 10jährigen Hasim etwas Schönes zu unternehmen. Dann haben die Eltern für drei Stunden frei. Mittlerweile ist der Familienbegleiter ein wichtiger Gesprächspartner für den Jungen. Und einer von wenigen männlichen Begleitern, „aber Männer werden dringend gebraucht. Jungs aus türkische Familien dürfen meist nur von Männern betreut werden. Auch für Jungen in der Pubertät ist es schöner, wenn ein Mann sich um sie kümmert“, sagt Barbara Beuth, Koordinatorin des Ambulanten Kinderhospizdienstes der Björn-Schulz-Stiftung.

Die Informationsveranstaltung soll Einblick in dieses besondere Ehrenamt geben.

Ehrenamt im Kinderhospiz 
Einführung ins Ehrenamt mit Patricia Heidrich - Bericht aus der Praxis von Familienbegleiter Jörn Wittke, 
16.4.2015, 17:30 - 19:30 Uhr 
Ort: Björn Schulz Stiftung 
Wilhelm Wolff Str. 38 
13156 Berlin 
Anmeldung unter: akademie@bss-services.de 
Eintritt frei

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Letzte Aktualisierung: 22.6.2018
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