Hände mit einem Foto

 

Im Sonnenhof: Florian Graf, Berliner CDU-Fraktionsvorsitzender, Bärbel Mangels-Keil, Vorstandsvorsitzende der Björn-Schulz-Stiftung, und Wolfgang Kern, Geschäftsführer der Stiftung (v.l.n.r.)

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion Berlin, Florian Graf, sprach sich bei einem Besuch im Kinderhospiz Sonnenhof dafür aus, palliative Versorgung und Begleitung von schwerst kranken Kindern und jungen Menschen in Berlin stärker in den Fokus zu rücken. Mit Blick auf die aktuelle bundespolitische Debatte um Sterbehilfe kündigte er an, sich für eine fraktionsübergreifende Initiative zur Stärkung und des Ausbaus der Kinderhospizarbeit einzusetzen.

Der CDU-Politiker wurde von der Vorstandsvorsitzenden der Björn-Schulz-Stiftung, Bärbel Mangels-Keil, und ihrem Geschäftsführer Wolfgang Kern durch den Sonnenhof geführt. Die Björn Schulz Stiftung mit ihrem Sonnenhof hat berlin- und deutschlandweit ein einzigartig breites Netzwerk an Hilfen für Familien mit schwerst kranken Kindern und jungen Menschen aufgebaut. „Die Björn Schulz Stiftung begleitet derzeit rund 400 Familien. Sie ist zu fünfzig Prozent von Spenden abhängig“, informiert Wolfgang Kern.

Florian Graf zeigte sich insbesondere von der aktiven Trauerarbeit beeindruckt. Am Erinnerungsteich, an dem von Geschwisterkindern bunt bemalte Steine mit Blumen im Gedenken an die verstorbenen Kinder liegen, hielt Florian Graf gemeinsam mit Bärbel Mangels-Keil und Wolfgang Kern inne. „Hier spürt man, mit wie viel Liebe die trauernden Angehörigen präsent sind. Es muss schlimm sein, wenn man sein Kind, das man über alles liebt, verliert. Und zugleich ist es von großem Wert, dass es hier einen beständigen Ort gibt, wo sich die Familien weiterhin treffen können“, meinte Graf, der selbst zwei Kinder hat.

Der Sonnenhof nimmt Kinder und junge Erwachsene bis 35 Jahre auf, die an ihrem Lebensende sind oder auch noch eine gewisse Lebensperspektive haben und begleitet die ganze Familie und nahe Freunde. Die Björn Schulz Stiftung mit ihrem Sonnenhof und den zahlreichen ambulanten Diensten entlastet die gesamte Familie in dieser kritischen Lebenssituation - und das ab Diagnosestellung. Damit unterscheidet sich die Kinderhospizarbeit von der Arbeit in einem Hospiz für Erwachsene. 

Icon: Seite drucken Icon: Seite als PDF Icon: Seite per E-Mail empfehlen Icon: Zum Seitenanfang springen
Letzte Aktualisierung: 19.1.2018
Wir übernehmen Verantwortung. Wir helfen.