Hände mit einem Foto

Neue Botschafter der Björn Schulz STIFTUNG

Traudi und Peter Vordermaier von der Stoaberg-Ziachmusi

„Einmalige Chance für Familien!“

München, 26. März 2013 „I bin da Bäda. Und wer bist Du?“ Wer die Vordermaiers auf dem Hetzenbichel bei Rohrdorf besucht, spürt gleich, mit wem er es zu tun hat: Weltoffen, herzlich und gradaus kommen sie daher, die beiden bekannten Volksmusikanten. Nicht nur im ganzen Chiemgau ist ihre Stoaberg-Ziachmusi eine Größe. Man kennt Traudi und Peter weit über Bayerns Grenzen hinaus aus dem Fernsehen, wenn sie beim „Chiemgauer Volkstheater“ zwischen den Szenen aufspielen. Seit kurzem sind sie nun offiziell auch Botschafter der Björn Schulz Stiftung, zu der der Irmengard-Hof in Gstad am Chiemsee gehört.

„Wir wollen von unseren Talenten etwas zurückgeben“, ist ihr Antrieb, ihr Können und ihre Kontakte für den guten Zweck der Stiftung einzusetzen. Drei gesunde Kinder zu haben, wie ihren Petrus, die Annemarie und die Marlene, „ist keine Selbstverständlichkeit“. Das erlebten sie immer wieder. „Was wäre denn, wenn unsere Kinder so schwer krank würden?“ fragen sie und engagieren sich deshalb mit Herzblut für die Björn Schulz Stiftung. Diese legt ein besonderes Augenmerk auf die Angehörigen von krebs- und chronisch kranken Kindern. Im Irmengard-Hof finden vor allem Eltern und Geschwister Erholung und neue Kraft. „Es ist traumhaft, dass die Familien hier eine Chance kriegen, wieder zueinanderzufinden“, so Peter Vordermaier. Gerade dieser ganzheitliche Ansatz hat es den beiden angetan: „Uns ist bisher nichts vergleichbares begegnet“.

Mit Feuer und Stimme gegen das Schicksal

Peter Vordermaier stammt vom Hetzenbichl. In seinem Leben ist er grad mal ein paar Meter umgezogen, als er unweit des elterlichen Hofs sein eigenes Haus gebaut hat. Für seine Frau Traudi war das ruhige Leben auf dem Land zunächst einmal eine Umstellung, stammt sie doch aus dem lebendigen Wallfahrtsort Altötting. Um die voralpenländische Beschaulichkeit ist es aber schnell geschehen, wenn man die gute Stube der Vordermaiers betritt. Unter der historischen Holzdecke aus dem 18. Jahrhundert und dem wuchtigen grünen Kachelofen, der das ganze Haus beheizt, geht es lebhaft zu, wenn sich die ganze Familie samt Yellow, dem neun Monate alten Retriver-Rüden, zum Mittagstisch versammelt.

„Wir begreifen unsere Begabung auch als soziale Aufgabe“, so Musiklehrerin Traudi. „Deus caritas est“ (Gott ist die Liebe) hat sie in historischer Schrift an die Wand neben dem Kachelofen gemalt und so will sie auch leben: „Der Herrgott hat uns ein großes Geschenk gemacht, und das wollen wir weitertragen.“ So hat sie gemeinsam mit dem Mädchen und Buben vom Kinderchor des Trachtenvereins Samerberg an die Tradition der Klöpferlkinder angeknüpft. In der Adventszeit sind sie von Haus zu Haus gezogen und haben mit Singen Geld gesammelt. Auch beim bekannten Weihnachtsmarkt in Achenmühle ist der Chor aufgetreten.

Für den Irmengard-Hof mit dem Feuer spielt indes Peter Vordermaier, wenn er in seiner Schmiedewerkstatt mit dem Hammer das rot glühende Metall eines Balkongitters formt. Der gelernte Kunstschmiede-Meister arbeitet derzeit an der Rekonstruktion des zweiten Balkons an der Front des Dreiseithofs. „Und in die Mitte kommen die Buchstaben BSS für Björn Schulz Stiftung“, ist Peters Wunsch. Die Kunstschmiede betreibt der feinsinnige Oberbayer heute allerdings nur noch nebenbei, inzwischen hat er sich einen Namen als Instrumentenbauer gemacht. Seine Steirischen Harmonika verkauft er bis ins Ausland.

„Musik öffnet die Herzen und wir können etwas bewegen“, darin sieht das Stoaberger Ziach-Duo Traudi und Peter Vordermaier seinen Auftrag. Gemeinsam mit den Machern des Chiemgauer Volkstheaters, Mona Freiberg und Bernd Helfrich, haben sie auch schon Benefiz-Konzerte und Adventslesungen im Irmengard-Hof veranstaltet. Als nächstes Projekt planen die Botschafter eine Musik-CD mit einer prominenten Harfenspielerin, von deren Verkaufserlös ein Teil an die Björn Schulz Stiftung fließen soll.

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Letzte Aktualisierung: 15.6.2018
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