Hände mit einem Foto

Rückblick 2015 und Ausblick 2016

Der Irmengard-Hof im Aufwind

Gstadt am Chiemsee, 2. Mai 2016 - Der Irmengard-Hof der Björn Schulz Stiftung ist gut in das Jahr 2016 gestartet. Immer mehr Gruppen und Familien kommen in das Erholungshaus für Familien mit Kindern, die schwer erkrankt sind oder eine Behinderung haben. So haben bisher rund 970 Gäste einen Aufenthalt im Jahr 2016 gebucht. Das ist ein Plus von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Die Entwicklung stimmt uns optimistisch. Der Irmengard-Hof befindet sich im Aufwind“, sagte Bärbel Mangels-Keil bei einem Informationsabend für die Mitglieder des Gemeinderats von Gstadt am Chiemsee. „Der Irmengard-Hof bereichert zunehmend auch unser touristisches Angebot“, erklärte Bürgermeister Bernhard Hainz aus Gstadt.

Seit dem Abschluss der Sanierungsarbeiten und der offiziellen Eröffnung im September 2015 freut sich das Haus über steigendes Interesse. Für dieses Jahr haben sich bereits 29 Gruppen angemeldet. Insgesamt sind für 2016 bisher 4.650 ÜN gebucht (Stand: 31. März 2016). Bürgermeister Hainz: „Die Gemeinde freut sich, dass der Irmengard-Hof Fuß fasst und zu einen festen Baustein in unserem Angebot wird. Das Haus bereichert den Tourismus um eine wichtige Komponente, denn am Irmengard-Hof können sich Familien mit besonderen Bedürfnissen in unserem schönen Gstadt wohlfühlen und erholen.“

Nachdem immer mehr Gäste den Hof beleben, wächst auch die Nachfrage der Kinder und ihrer Familien nach Betreuungsprogrammen und gestalteten Freizeiten. Besonders für Geschwisterkinder veranstaltet die Stiftung sozialpädagogisch begleitete Erlebnisaufenthalte. Für die Finanzierung dieser Programme werden nun dringend Sponsoren und Unterstützer gesucht. „Die Stiftung subventioniert im hohen Maße bereits die Aufenthalte der Familien und Gruppen durch günstige Übernach­tungspreise“, so Bärbel Mangels-Keil. „Wir hoffen sehr auf Ihre Hilfe, damit wir die Programme auch weiterhin jenen Familien ermöglichen können, deren wirtschaftliche Verhältnisse durch die Krankheit ihres Kindes stark strapaziert sind“, bat die Stiftungssprecherin um anhaltende Unterstützung aus der Bevölkerung.

Aktuell plant die Björn Schulz Stiftung am Irmengard-Hof einmal monatlich einen Geschwistertreff einzurichten. Bei den Treffen sollen Geschwister von Kindern mit einer schweren Erkrankung oder Behinderung in der Region sozialpädagogisch begleitet werden und durch erlebnispädagogische Angebote gefördert werden. Kostenpunkt: jährlich etwa 7.000 Euro.

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Bildunterschrift:

Der Gemeinderat von Gstadt am Chiemsee mit Bürgermeister Bernhard Hainz (4.v.re., vorne) informierte sich bei Bärbel Mangels-Keil (3.v.re.), Sprecherin des Vorstands der Björn Schulz Stiftung, und Marjon Bos (2.v.re.), Leitung des Irmengard-Hofs, über den aktuellen Stand am Irmengard-Hof. Foto: Björn Schulz Stiftung

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Über die Björn Schulz Stiftung

Der Leitsatz der Stiftungsarbeit lautet: „Wenn ein Kind schwer erkrankt, ist immer die gesamte Familie betroffen“. Seit 20 Jahren begleitet die Björn Schulz Stiftung Familien mit lebensbedrohlich und lebensverkürzend erkrankten Kindern und jungen Erwachsenen bis 35 Jahre ab dem Zeitpunkt der Diagnose, während des Krankheitsverlaufs und über den Tod des Kindes hinaus. Dies geschieht im stationären Kinderhospiz Sonnenhof in Berlin und in ambulanten Diensten in Berlin und Brandenburg. Darüber hinaus gibt es eine breite Palette ambulanter Dienste in Berlin und überregional für die betroffenen Familien. Für die Erholung stehen Nachsorgehäuser auf Sylt und am Chiemsee zur Verfügung. Die Björn Schulz Stiftung ist benannt nach einem kleinen Jungen, der 1982 mit nur sieben Jahren an Leukämie verstarb. Sein Tod war für seine Eltern und andere Familien der Impuls, einen Elternselbsthilfeverein ins Leben zu rufen, der 1996 die Björn Schulz Stiftung gegründet hat. Die Arbeit der Björn Schulz Stiftung wird zu einem großen Teil aus Spenden finanziert. Die Stiftung ist Träger des DZI-Spendensiegels und bereits mehrfach regional und überregional für ihre Arbeit ausgezeichnet worden.

 

Über den Irmengard-Hof

Der Irmengard-Hof ist das Erholungshaus der Björn Schulz Stiftung für schwerkranke Kinder und ihre Familien in Gstadt am Chiemsee. Der landschaftlich traumhaft gelegene Irmengard-Hof ermöglicht seinen Gästen individuellen Rückzug. Hier ist Zeit und Raum für Austausch und Begegnung in der Familie oder mit Gleichaltrigen, um für die Bewältigung einer herausfordernden Lebenssituation neue Kraft, Selbstvertrauen und Lebensfreude zu schöpfen. Spezielle Angebote wenden sich an die gesamte Familie sowie an Geschwisterkinder. Ebenso finden Mütter von pflegebedürftigen Kindern in Auszeit-Wochenenden mal wieder etwas Zeit für sich selbst. Den Gästen stehen 24 Zimmer mit rund 90 Betten sowie vielfältige Gemeinschaftsräume und eine großzügige Gartenanlage mit Tiergehege sowie Spiel- und Bolzplatz zur Verfügung.

Buchung / Reservierung
Irmengard-Hof - Björn Schulz Stiftung
Mitterndorf 1, 83257 Gstadt am Chiemsee
Telefon 08054 908 51 - 0
E-Mail: irmengard-hof@bjoern-schulz-stiftung.de

 

 

Presseanfragen

Petra Schmieder M.A.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Marketing
Björn Schulz Stiftung
Irmengard-Hof
Mitterndorf 1
83257 Gstadt am Chiemsee
Tel. 0152 01680175
E-Mail p.schmieder@bjoern-schulz-stiftung.de
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Letzte Aktualisierung: 19.1.2018
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