Hände mit einem Foto

Breitbrunner Familie spendet Kommunikationsraum

23. Februar 2012, Gstadt/Mitterndorf — Eine bisher einmalige Spendenkation zugunsten der Björn-Schulz-Stiftung gab es kürzlich zum 10. Februar, dem Tag der Kinderhospizarbeit“ im IRMENGARD-HOF in Mitterndorf . Die Familie Weber aus der Nachbargemeinde Breitbrunn spendete zum Gedenken an ihren an Krebs verstorbenen Sohn Peter einen vollständig eingerichteten Kommunikationsraumfür dieNachsorgeeinrichtung.

Wir handeln im Sinne unseres verstorbenen Sohnes Peter, wenn wir die segensreiche Tätigkeit des IRMENGARD-HOFes als Nachsorgeeinrichtung für unheilbarkranke Kinder mit dieser Spende unterstützen“, so das Argument von Ilse und Kurt Weber. Ihr einziger Sohn ist im Alter von 39 Jahren im Februar vergangenen Jahres nach einem 13 Jahre langen vergeblichen Kampf gegen sein Krebsleiden gestorben. Das ganze Dorf Breitbrunn hoffte damals und bangte um das Leben von Peter.

In der Familie Weber, die Mutter war langjährige Direktorin der Grundschule in Breitbrunn und der Vater betrieb in der Gemeinde eine Fahrschule, ist Peter aufgewachsen. Nach dem Gymnasium in Prien folgte das Studium zum Diplom-Ingenieur an der Technischen Hochschule in München. Seine Arbeitsstätte war bis zuletzt das BMW-Werk in München.

Wie uns sein Vater erzählte, begann der Ausbruch seiner Krankheit vor 13 Jahren. Nach einer erfolgreichen Operation schien es so, als dass Peter wieder ganz gesund werden würde. Das Karzinom konnte vollständig entfernt werden. Fünf Jahre lang gab es keine Anzeichen eines Rückfalles bei den regelmäßigen Untersuchungen. Allerdings wurde nach dem fünften Jahr wieder ein Krebsbefall an anderer Stelle festgestellt. Acht Operationen folgten in immer kürzeren Abständen. Am 20. Februar 2011 ist Peter gestorben und wurde mit großer Anteilnahme der Dorfgemeinschaft auf dem Gemeindefriedhof zur letzten Ruhe gebettet.

Für die Familie Weber ist die Björn-Schulz-Stiftung in nächster Nachbarschaft eine segensreiche Einrichtung. „Man sieht genau, was mit den Spenden gemacht wird, und sie kommen direkt den Kindern zugute“, so ihre Meinung.

Im neu eingerichteten Kommunikationsraum stellten sie ein Bild ihres Sohnes auf.

Wir freuen uns sehr über diese Spende und hoffen, dass auch andere Menschen dazu motiviert werden, diesem Beispiel zu folgen. Der Tod des achtjährigen Sohnes von Barbara und Jürgen Schulz an Leukämie war Anlass für die Gründung der Stiftung.

Icon: Seite drucken Icon: Seite per E-Mail empfehlen Icon: Zum Seitenanfang springen
Letzte Aktualisierung: 15.6.2018
Wir übernehmen Verantwortung. Wir helfen.