Hände mit einem Foto

3. SuperSommerCamp am Chiemsee

Deutschlands größtes Geschwistercamp:

75 Kinder kommen zum Irmengard-Hof

München/Gstadt am Chiemsee, August 2015, „Jetzt bin ich mal dran“, heißt es vom 10. bis 17. August 2015 für Geschwister von lebensverkürzend erkrankten Kindern beim 3. SuperSommerCamp auf dem Irmengard-Hof der Björn Schulz Stiftung am Chiemsee. Veranstalter der Reise ist der Verbund für Geschwister, in dem auch die Björn Schulz Stiftung Mitglied ist. Das SuperSommerCamp am Irmengard-Hof ist deutschlandweit die größte Veranstaltung ihrer Art.

Die insgesamt 75 Kinder im Alter zwischen sieben und 12 Jahren verbringen in der kommenden Woche nicht nur ihre Freizeit am Irmengard-Hof. Die Kinder nehmen zugleich teil an einem maßgeschneiderten Präventions- und Gesundheitsförderungsprogramm, bei dem sie von 22 Betreuern begleitet werden. Die Vormittage bestehen aus Kursen vom „GeschwisterTREFF: Jetzt bin ICH mal dran!“. Sie wurden entwickelt vom Verbund für Geschwister und vom ebenso auf dem Gebiet der Geschwisterarbeit bundesweit tätigen Bunten Kreis e.V.. Der Aufenthalt soll vor allem dazu beitragen, dass die Geschwisterkinder ihr Selbstbewusstsein stärken und lernen, mit der schwierigen Situation umzugehen. Schwerpunkte sind die Förderung der Selbstwahrnehmung der Kinder und ihre Fähigkeit, ihr Umfeld zu reflektieren (Reflexionsfähigkeit), die Wahrnehmung der eigenen Stärken, die Steuerung ihrer Emotionen und die Thematisierung der besonderen Situation als Geschwister eines lebensverkürzend erkrankten Kindes.

Aber auch die gemeinsame Freizeitgestaltung kommt nicht zu kurz. An den Nachmittagen gibt es frei wählbare Workshops: den Besuch im Kletterwald, Kanufahrten, Floßfahrten, Schlossbesichtigungen auf Herrenchiemsee, Geo-Cashen und viele Kreativangebote. „Wir sind immer wieder beeindruckt, wieviel Energie die Kinder haben. Deshalb gibt’s vorm Insbettgehen noch etwas zum Auspowern, z. B. Fußball oder Schwimmen“, fassen die Betreuer ihre Erfahrungen im vergangenen Jahr zusammen.

Gemeinsam am Lagerfeuer sitzen und Gitarre spielen, Bergwandern, Baden im Chiemsee oder spannende Abwechslung bei einer der vielfältigen Freizeitangebote am Irmengard-Hof wie Trampolinspringen, im LEGO-Zimmer spielen oder bei schlechtem Wetter Kickern im Löwensaal gehören dazu. Auch wollen die Esel im Streichelzoo täglich versorgt sein, wofür manche Kinder mit Begeisterung etwas früher aufstehen. Zum Ende des SuperSommerCamps feiern alle gemeinsam bei einer Abschlussparty, bevor es dann wieder nach Hause geht.

Die Kosten für das SuperSommerCamp 2015 sind zum überwiegenden Teil spendenfinanziert. Weitere Informationen über das Projekt im Film über das Geschwistercamp!

Über den Verbund für Geschwisterkinder
Das Verbundprojekt für Geschwister will eine einheitliche Versorgung von Geschwistern schwerstkranker Kinder in den neuen Bundesländern gewährleisten. Dazu werden langjährige Erfahrungen im Bereich der Geschwisterarbeit sowohl von verschiedenen Professionen und Einrichtungen, als auch von Geschwistern selbst synergetisch zusammengefasst. Ein professioneller Konsens wird angestrebt, wissenschaftlich fundiert und evaluiert. Zielgruppenspezifische, speziell entwickelte psychosoziale Module kommen zum Einsatz.
www.verbund-fuer-geschwister.jimdo.com

Über die Björn Schulz Stiftung

Der Leitsatz der Stiftungsarbeit lautet: „Wenn ein Kind so schwer erkrankt, ist immer die gesamte Familie betroffen“. Seit 1996 bietet die Björn Schulz Stiftung Hilfe für krebs- und chronisch kranke Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene und deren Familien mit bundesweiten Projekten der ambulanten und stationären Betreuung. Die Arbeit der Björn Schulz Stiftung wird zu einem großen Teil aus Spenden finanziert. Die Stiftung ist Träger des DZI-Spendensiegels und bereits mehrfach regional und überregional für ihre Arbeit ausgezeichnet worden. In Bayern unterhält die Stiftung den Irmengard-Hof in Gstadt am Chiemsee, auf dem sich vor allem Familien mit schwerstkranken Kindern und auch Geschwisterkinder erholen können, sowie eine Kontakt- und Vernetzungsstelle und eine Akademie mit einem Veranstaltungsangebot für Betroffene und für Tätige im Gesundheits- und Sozialwesen. www.bjoern-schulz-stiftung.de

Über den Irmengard-Hof
Der Irmengard-Hof in Gstadt am Chiemsee, Ortsteil Mitterndorf, gehörte ehemals den Benediktinerinnen vom Kloster Frauenwörth. Die Björn Schulz Stiftung übernahm den Hof 2009 in Erbpacht und baut ihn nach umfangreicher Sanierung zu einem Erholungszentrum um. Das Psychosoziale Nachsorgehaus steht schwerst- und unheilbar kranken Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und deren Familien sowie allen am Betreuungsprozess Beteiligten offen. Spezielle Angebote wenden sich an die gesamte Familie sowie an Geschwisterkinder. Der traumhaft gelegenen Irmengard-Hof ermöglicht einen individuellen Rückzug für Austausch und Begegnung in der Familie oder mit Gleichaltrigen, um für die Bewältigung einer herausfordernden Lebenssituation neue Kraft, Selbstvertrauen und Lebensfreude zu schöpfen. Den Familien und Kindern stehen 27 Zimmer mit rund 100 Betten zur Verfügung. Die Feier zur offiziellen Eröffnung findet am Samstag, 26. September 2015 statt.
www.bjoern-schulz-stiftung.de/irmengard-hof.html

Pressemeldung zum Download

 

Presseanfragen Irmengard-Hof
Petra Schmieder M.A.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Björn Schulz Stiftung Bayern
Elsenheimerstraße 28
80687 München

Tel. 089 219 636 72 27
Fax 089 219 636 749
E-Mail p.schmieder@bjoern-schulz-stiftung.de



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Letzte Aktualisierung: 18.4.2018
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