Hände mit einem Foto

Gesundheitsministerin Huml am IRMENGARD-HOF

Erstmals Ministerbesuch am IRMENGARD-HOF

Bayerische Gesundheitsministerin Huml informierte sich über Arbeit des IRMENGARD-HOFs der Björn Schulz STIFTUNG

Gemeinsam mit Schirmherrin Karin Seehofer beriet die Staats­ministerin am 23. April 2014 mit dem Stiftungsvorstand neue Konzepte für das psychosoziale Nachsorgehaus am Chiemsee

Überraschung für die Kinder: Aufführung des Puppentheaters „Bamberger Kasperl“

 

München, 24. April 2014 Hoher Besuch am IRMENGARD-HOF der Björn Schulz STIFTUNG: Am Mittwoch, 23. April 2014, kam die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml, in das psychosoziale Nachsorgehaus der Stiftung in Gstadt am Chiemsee. Damit besuchte erstmals ein Minister der Bayerischen Staatsregierung den Hof. Gemeinsam mit der Schirmherrin des Bau­projekts, Karin Seehofer, informierte sich Staatsministerin Huml bei einem Rundgang über den aktuellen Stand der Sanierung des histo­rischen Dreiseithofs. „Wir freuen uns sehr darüber, dass Sie, Frau Staatsministerin, sich mit uns gemeinsam Gedanken machen möch­ten, welche Konzepte wir realisieren und welche Partner wir neu gewinnen können, um die Zukunft des IRMENGARD-HOFs zu sichern“, sagte Bärbel Mangels-Keil, Sprecherin des Vorstands der Björn Schulz STIFTUNG, zur Begrüßung. Bayerns Gesundheitsmini­sterin Melanie Huml lobte das Engagement für kranke Kinder und deren Angehörige: „Jede Krankheit eines Kindes belastet die ganze Familie. Angebote wie das des IRMENGARD-HOFs helfen, diese Last leichter zu ertragen. Der IRMENGARD-HOF eröffnet ihnen Perspektiven für ein möglichst normales Leben.“

Bärbel Mangels-Keil und ihr Vorstandskollege Götz Lebuhn wollen den IRMENGARD-HOF in den kommenden Jahren zu einem zen­tralen Baustein des komplexen Stiftungsangebots weiterentwickeln. Dafür benötige die Stiftung die ideelle und tatkräftige Unterstützung Dritter, um den IRMENGARD-HOF ganzjährig auszulasten. „Es geht uns darum, ein tragfähiges Nutzungskonzept zu entwickeln, das mit der finanziellen Unterstützung der Stiftung und weiterer Partner unterhalten wird“, so Götz Lebuhn zum Angebot der Björn Schulz STIFTUNG in Bayern. Der IRMENGARD-HOF mit seiner traumhaften Lage soll schwerst- und chronisch kranken Kindern und ihren Fami­lien ein Rückzugsort sein, an dem sie zu sich finden und neue Kräfte sammeln können. Zugleich steht er all jenen Einrichtungen als Ver­anstaltungsort offen, die sich ihrerseits um betroffene Kinder und de­ren Familien kümmern.

Staatsministerin Huml kam am Mittwoch nicht mit leeren Händen. Aus ihrer fränkischen Heimat brachte sie den Bamberger Kasperl von der traditionsreichen Puppenbühne Herrnleben mit. Spielleiter Florian Herrnleben spielte nach dem Ministerrundgang für die Gäste des IRMENGARD-HOFs auf. Derzeit verbringen 16 Kinder und ihre Be­treuer von der „Arbeitsgemeinschaft Spina bifida und Hydrocephalus“ (ASBH) aus Potsdam sowie mehrere Familien einen Teil ihrer Oster­ferien auf dem Hof.

 

Bildunterschrift

Die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml, (2.v.li.) hatte als Überraschung für die Kinder am IRMENGARD-HOF den Bamberger Kasperl mitgebracht! Florian Herrnleben von der Puppenbühne Herrnleben (Mitte) verzauberte sein junges Publikum und auch die Schirmherrin Karin Seehofer (li.) und die beiden Vorstände der Björn Schulz STIFTUNG, Bärbel Mangels-Keil (2.v.re.) und Götz Lebuhn (re.)

 

Über die Björn Schulz STIFTUNG
Der Leitsatz der Stiftungsarbeit lautet: „Wenn ein Kind so schwer erkrankt, ist immer die gesamte Familie betroffen“. Seit 1996 bietet die Björn Schulz STIFTUNG Hilfe für krebs- und chronisch kranke Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene und deren Familien mit bundesweiten Projekten der ambulanten und stationären Betreuung. Die Arbeit der Björn Schulz STIFTUNG wird zu einem großen Teil aus Spenden finan­ziert. Die Stiftung ist Träger des DZI-Spendensiegels und bereits mehrfach regional und überregional für ihre Arbeit ausgezeichnet worden. In Bayern unterhält die Stif­tung den IRMENGARD-HOF in Gstadt am Chiemsee, auf dem sich vor allem Fami­lien mit schwerstkranken Kindern erholen können, sowie in München die Kontakt- und Vernetzungsstelle und eine Akademie mit einem Veranstaltungsangebot für Betrof­fene und für Tätige im Gesundheits- und Sozialwesen.

 

Über den IRMENGARD-HOF

Der IRMENGARD-HOF in Gstadt am Chiemsee, Ortsteil Mitterndorf, gehörte ehemals den Benediktinerinnen vom Kloster Frauenwörth. Die Björn Schulz STIFTUNG über­nahm den Hof 2008 in Erbpacht und baut ihn nach umfangreicher Sanierung zu einem Nachsorge- und Erholungszentrum um. Der erste Bauabschnitt mit 14 über­wiegend rollstuhlgerecht ausgebauten Zimmern wurde im Sommer 2011 abgeschlos­sen. Seitdem kommen Familien mit krebs- und chronisch sowie schwerst- und un­heilbar kranken Kindern, um sich dort zu erholen. Der Hof bietet auch betroffenen Geschwisterkindern einen Rückzugort, an dem sie gemeinsam mit Betreuern orga­nisierte Freizeiten nach dem Motto „Jetzt bin ich mal dran!“ verbringen. Parallel wird der Westfügel des Hofes saniert und behindertengerecht ausgebaut.

 

Presseanfragen

Petra Schmieder M.A.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Björn Schulz STIFTUNG Bayern
Elsenheimerstraße 28
80687 München 
Tel. +49 - 89 - 219 636 72 29
Fax +49 - 89 - 219 636 749
E-Mail schmieder@bjoern-schulz-stiftung.de

 

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Die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml, hatte als Überraschung für die Kinder am IRMENGARD-HOF den Bamberger Kasperl mitgebracht! Florian Herrnleben von der Puppenbühne Herrnleben verzauberte sein junges Publikum und auch die Schirmherrin Karin Seehofer und die beiden Vorstände der Björn Schulz STIFTUNG, Bärbel Mangels-Keil und Götz Lebuhn.
Fotos: Björn Schulz STIFTUNG und Anton Hötzelsperger
Die Schnaitseer Trachtenjugend sammelte mit dem Verkauf von Osterkerzen Spenden für den IRMENGARD-HOF und übergab den Erlös an Schirmherrin Karin Seehofer (Mitte) im Beisein der Bayerischen Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml, (3.v.li.) und der beiden Vorstände der Björn Schulz STIFTUNG, Bärbel Mangels-Keil (2.v.li.) und Götz Lebuhn (li.)
 
Fotos: Björn Schulz STIFTUNG und Anton Hötzelsperger
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Letzte Aktualisierung: 19.1.2018
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