Hände mit einem Foto

Einweihung Irmengard-Hof

Eröffnungsfeier mit 800 Gästen

Gstadt am Chiemsee, 27. September 2015 - „Und hiermit ist der Irmengard-Hof offiziell eröffnet!“: Bei diesen Worten von Karin Seehofer, der Schirmherrin des Bauprojekts Irmengard-Hof, bei der Feierstunde am Samstag, 26. September 2015, in Mitterndorf war das Läuten der Hofglocke weithin zu hören. Die Glocke befindet sich auf dem Dach des ehemaligen Klosterguts, das die Björn Schulz Stiftung in den vergangenen fünf Jahren zu einem Nachsorge- und Erholungshaus für schwerstkranke und behinderte Kinder und ihre Familien um- und ausgebaut hat.

Zur Einweihungsfeier waren rund 800 Besucher gekommen, darunter auch Gäste aus Politik und Gesellschaft, wie der ehemalige Präsident des Bayerischen Landtags, Alois Glück, und die stellvertretende Landrätin, Alexandra Burgmaier. „Ich bin überzeugt, dass auf dem Haus Segen liegt“, sagte Äbtissin Johanna von den Benediktinerinnen von Frauenwörth in ihrem Grußwort. Die Stiftung hatte das Hofgut im Jahr 2009 von der Abtei in Erbpacht übernommen. „Die Gemeinde schätzt sich glücklich, eine solche Einrichtung zu beheimaten“, erklärte Bernhard Hainz, Bürgermeister von Gstadt am Chiemsee. „Der Irmengard-Hof ist für uns auch ein Wirtschaftsfaktor geworden“.

Magdalena Neuner sprach als Botschafterin des Irmengard-Hofs im Namen aller Botschafter: „Der erste Schritt ist mit dem erfolgreichen Abschluss der Sanierung getan. Jetzt muss den kranken Kindern, den benachteiligten Geschwistern und den erschöpften Eltern die Erholung am Irmengard-Hof finanziell ermöglicht werden“, forderte sie die Gäste auf, Mitglied im neu gegründeten Freundeskreis Irmengard-Hof zu werden. Die Sprecherin des Stiftungsvorstands, Bärbel Mangels-Keil, hob in ihrem Grußwort hervor: „Es ist mir eine große Freude, dass heute der Irmengard-Hof als ein neuer Baustein in der Arbeit der Björn Schulz Stiftung eröffnet werden kann.“ Ein großer Teil der Realisierungskosten wurde durch Spenden und Hilfen finanziert. „Ohne Ihre Unterstützung wäre das Projekt Irmengard-Hof nicht möglich gewesen! Nur mit Ihrer Hilfe haben wir es geschafft“, dankte Bärbel Mangels-Keil allen Förderern und Unterstützern. „Es liegt nun in unseren Händen, den Irmengard-Hof mit Leben zu füllen – ganz im Sinne unseres Stiftungsmottos 'Für eine Zeit voller Leben'“, fasste sie zusammen. Zugleich dankte sie Karin Seehofer herzlich für ihre tatkräftige Hilfe als Schirmherrin des Bauprojekts. Da dieses nun abgeschlossen ist, kündigte Karin Seehofer in ihrer Festrede an, dass die Schirmherrschaft in Zukunft auf die bisherige Botschafterin Magdalena Neuner übergehen werde. Im Rahmen des Eröffnungsfestes konnte die Stiftung erneut rund 25.000 Euro als Spenden für die Stiftungsarbeit am Irmengard-Hof entgegennehmen.

Nach der offiziellen Eröffnungsfeier im festlich geschmückten Zelt und der Segnung des Hofes durch die Äbtissin und Pfarradministrator Anrdeas Przybylski lud die Stiftung alle Gäste zu einem bunten Hoffest mit vielen Attraktionen ein. Ehrenamtlich traten die Kindermusikkapellen und Trachtenvereine aus den umliegenden Gemeinden auf und sorgten der Gospelchor „Soul of Mosaic“ sowie die Band „Fire o'md“ für beste Stimmung. Um das leibliche Wohl kümmerten sich ebenso ehrenamtlich viele Helfer aus den örtlichen Vereinen sowie etliche Sponsoren.

Fotos

Video von der Eröffnungsfeier

 

Über den Irmengard-Hof

Die bundesweit tätige Björn Schulz Stiftung übernahm den Irmengard-Hof 2009 in Erbpacht von den Benediktinerinnen von Frauenwörth und baut ihn nach umfangreicher Sanierung zum heutigen Erholungszentrum um. Spezielle Angebote wenden sich an die gesamte Familie sowie an Geschwisterkinder. So kamen im August 2015 bereits zum dritten Mal rund 60 Geschwisterkinder zum SuperSommerCamp, das unter dem Motto steht: „Jetzt bin ICH mal dran!“. Ebenso finden Mütter von pflegebedürftigen Kindern in Auszeit-Wochenenden mal wieder etwas Zeit für sich selbst. Der landschaftlich traumhaft gelegene Irmengard-Hof ermöglicht Betroffenen individuellen Rückzug. Hier ist Zeit und Raum für Austausch und Begegnung in der Familie oder mit Gleichaltrigen, um für die Bewältigung einer herausfordernden Lebenssituation neue Kraft, Selbstvertrauen und Lebensfreude zu schöpfen. Den Gästen stehen 24 Zimmer mit rund 90 Betten sowie vielfältige Gemeinschaftsräume und eine großzügige Gartenanlage mit Tiergehege sowie Spiel- und Bolzplatz zur Verfügung.

Irmengard-Hof - Björn Schulz Stiftung, Mitterndorf 1, 83257 Gstadt am Chiemsee

 

Über die Björn Schulz Stiftung

Der Leitsatz der Stiftungsarbeit lautet: „Wenn ein Kind so schwer erkrankt, ist immer die gesamte Familie betroffen“. Seit 1996 bietet die Björn Schulz Stiftung Hilfe für krebs- und chronisch kranke Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene und deren Familien mit bundesweiten Projekten der ambulanten und stationären Betreuung. Die Arbeit der Björn Schulz Stiftung wird zu einem großen Teil aus Spenden finanziert. Die Stiftung ist Träger des DZI-Spendensiegels und bereits mehrfach regional und überregional für ihre Arbeit ausgezeichnet worden. In Bayern unterhält die Stiftung den Irmengard-Hof in Gstadt am Chiemsee, auf dem sich vor allem Familien mit schwerstkranken Kindern und auch Geschwisterkinder erholen können, sowie in München die Kontakt- und Vernetzungsstelle und eine Akademie mit einem Veranstaltungsangebot für Betroffene und für Tätige im Gesundheits- und Sozialwesen.


Presseanfragen Irmengard-Hof

Petra Schmieder M.A.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Björn Schulz Stiftung Bayern
Elsenheimerstraße 28
80687 München

Mobil 0170 3435361

E-Mail p.schmieder@bjoern-schulz-stiftung.de

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Letzte Aktualisierung: 5.9.2017
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