Hände mit einem Foto

Auftaktveranstaltung am Irmengard-Hof

GeschwisterTREFF im Chiemgau gestartet

Auftaktveranstaltung mit geschäftsführendem Vorstandsmitglied der Sparkassenstiftung Zukunft, Alexa Hubert - erstes Treffen am
14. Januar 2017 - 
noch sind Plätze frei

 

Gstadt am Chiemsee, 12. Dezember 2016 – Am Samstag, 10. Dezember 2016, fand am Irmengard-Hof der Björn Schulz Stiftung die Auftaktveranstaltung zum neuen GeschwisterTREFF im Chiemgau statt. Es kamen sieben Familien, die ein schwer krankes Kind oder ein Kind mit Behinderung haben. In jeder der Familien gibt es auch ein gesundes Geschwister, das von den Umständen betroffen ist.

„Das neue Projekt nimmt nicht nur die durch Krankheit Betroffenen, sondern die gesamte Familie in den Blick. Hier wird mit Unterstützung der Sparkassenstiftung Zukunft eine wichtige Angebotslücke geschlossen“, stellte Alexa Hubert, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Sparkassenstiftung Zukunft des Landkreises Rosenheim, das Förderengagement bei der Auftaktveranstaltung mit den Eltern vor. Bei den regelmäßigen Treffen lernen die Kinder andere Geschwisterkinder kennen, die in einer ähnlichen Situation leben. „Ohne die Förderung durch die Sparkassenstiftungen Zukunft könnten wir den GeschwisterTREFF nicht anbieten“, freute sich Marjon Bos, Leiterin des Irmengard-Hofs.

Bisher nehmen acht Geschwisterkinder teil. Noch sind Plätze frei, zu denen sich weitere Kinder im Alter zwischen acht und 14 Jahren anmelden können. Der erste Treff ist am Samstag, 14. Januar 2017. Auf dem Programm stehen gemeinsame Freizeitaktivitäten in der Region. Zusätzlich werden Workshops speziell für Geschwister durchgeführt. „Beim GeschwisterTREFF kommt mein Sohn mit anderen Kindern zusammen, die gleiches erleben. Wir hoffen, dass er hier einen ganz wichtigen Schritt in seiner persönlichen Entwicklung machen kann“, erklärt eine betroffene Mutter. Das Projekt wird organisiert und begleitet von den Geschwisterfachkräften des sozialpädagogischen Teams am Irmengard-Hof der Björn Schulz Stiftung, die seit vielen Jahren auf die Geschwisterarbeit spezialisiert ist.

Wer mitmachen möchte, meldet sich beim Irmengard-Hof, Tel. 08054 90851-67, oder informiert sich auf der Internetseite www.irmengard-hof.de

Foto zum Download

Bildunterschrift:
Der Chiemgauer GeschwisterTREFF kann starten. Darüber freuten sich Alexa Hubert (hi. Reihe, 2.v.re.)von der Sparkassenstiftung Zukunft für den Landkreis Rosenheim und Marjon Bos (hi. Reihe, Mitte) vom Irmengard-Hof der Björn Schulz Stiftung zusammen mit den Geschwisterkindern und den pädagogischen Fachbetreuern Linda Schlesinger (hi.li.) und Marcel Jahn (hi.re.).

Foto: Björn Schulz Stiftung

 

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Was ist Geschwisterarbeit?

Die Situation der Geschwister in Familien mit einem schwer kranken Kind oder einem Kind mit Behinderung gestaltet sich oftmals schwierig. Die Fa­milien sind durch die Sorge um das erkrankte Kind und die aufwendige Be­treuung und Pflege sehr belastet. Oft bleibt für die Interessen und Gefühle der gesunden Geschwister nicht genügend Zeit, so dass sie sich zurück­gesetzt und allein gelassen fühlen.

Die Angebote der Björn Schulz Stiftung stärken Geschwisterkinder in dieser schwierigen Lebenslage. In speziellen Workshops und Freizeiten stehen sie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und treffen auf andere Kinder, denen es ähnlich geht. Gemeinsame Unternehmungen, erlebnispädagogische Aktivi­täten und begleitende Gespräche schaffen einen Ausgleich zum Familien­alltag, stärken das Selbstvertrauen und geben den Geschwisterkindern Raum für ihre Interessen und Bedürfnisse. Begleitet werden die Maßnah­men von erfahrenen, pädagogisch geschulten Mitarbeiterinnen und Mit­arbeitern, die eine Zusatzausbildung als Geschwister-Fachkraft haben. Die Geschwisterarbeit der Björn Schulz Stiftung ist bisher ausschließlich spendenfinanziert.

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Über die Björn Schulz Stiftung

Die Björn Schulz Stiftung begleitet seit 20 Jahren Familien mit lebensbedrohlich und lebens­verkürzend erkrankten Kindern und jungen Erwachsenen bis 35 Jahre ab dem Zeitpunkt der Diagnose, während des Krankheitsverlaufs und über den Tod des Kindes hinaus. Dies geschieht im stationären Kinderhospiz Sonnenhof in Berlin und in ambulanten Diensten in Berlin und Bran­denburg. Darüber hinaus gibt es eine breite Palette ambulanter Dienste in Berlin und überregio­nal für die betroffenen Familien. Auf Sylt und am Chiemsee stehen zudem zwei Erholungshäuser zur Verfügung. Die Stiftung ist auf Spenden angewiesen – sie ist Trägerin des DZI Spenden­siegels. www.bjoern-schulz-stiftung.de

 

Über den Irmengard-Hof

Der Irmengard-Hof ist das Erholungshaus der Björn Schulz Stiftung für schwer kranke Kinder und ihre Familien in Gstadt am Chiemsee. Der landschaftlich traumhaft gelegene Irmengard-Hof ermöglicht seinen Gästen individuellen Rückzug. Hier ist Zeit und Raum für Austausch und Begegnung in der Familie oder mit Gleichaltrigen, um für die Bewältigung einer herausfordernden Lebenssituation neue Kraft, Selbstvertrauen und Lebensfreude zu schöpfen. Spezielle Angebote wenden sich an die gesamte Familie sowie an Geschwisterkinder. Ebenso finden Mütter von pflegebedürftigen Kindern in Auszeit-Wochenenden mal wieder etwas Zeit für sich selbst. Den Gästen stehen 24 Zimmer mit rund 90 Betten sowie vielfältige Gemeinschaftsräume und ein 1,2 ha großes Freigelände mit Eseln und Ponys sowie Spiel- und Bolzplatz zur Verfügung.

 

Presseanfragen

Petra Schmieder M.A.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Björn Schulz Stiftung - Irmengard-Hof
Mitterndorf 1
83257 Gstadt am Chiemsee
Tel. 0152 0168 0175
E-Mail p.schmieder@bjoern-schulz-stiftung.de
www.irmengard-hof.de
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Letzte Aktualisierung: 15.6.2018
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