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Forschungsprojekt

Die Björn Schulz Stiftung beteiligt sich an einem wissenschaftlichen Forschungsprojekt

Die Björn Schulz Stiftung hat sich zur Aufgabe gemacht, schwerst- und lebensverkürzend erkrankte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit ihren Familien professionell zu begleiten und zur Seite zu stehen. Dabei ist das oberste Ziel eine bestmögliche Versorgung und Betreuung der Familien zu gestalten. Dies geschieht im stationären Hospiz für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Sonnenhof in Pankow und durch den Ambulanten Kinderhospizdienst in Berlin und Brandenburg. Darüber hinaus gibt es eine breite Palette ambulanter Dienste in Berlin sowie überregionale Angebote für die betroffenen Familien. Die Versorgung erfolgt durch ein multiprofessionelles Team, welches sich kontinuierlich mit seinem Erfahrungswissen austauscht und seine Arbeit anhand neuster wissenschaftlicher sowie fachlicher Erkenntnisse ausrichtet.

Seit März 2017 beteiligt sich die Björn Schulz Stiftung in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Berlin, der Humboldt Universität zu Berlin sowie dem Medizinproduktehersteller GETEMED an dem wissenschaftlichen Forschungsprojekt zur „Entwicklung eines telemetrisch multisensorischen Dekubitus-Prophylaxe-Systems (DekuProSys)“.

Neugeborene, Säuglinge sowie Kinder mit palliativen Erkrankungen weisen im Gegensatz zu Erwachsenen abweichende Risikofaktoren für die Entwicklung eines Druckgeschwürs (Dekubitus) auf, da sie Druckempfindungen nicht kommunizieren können. Insbesondere am Körper anliegende und Druck ausübende medizinische Hilfsmittel, wie Orthesen oder Korsette stellen für Kinder einen besonderen Risikofaktor dar. Innerhalb des Forschungsprojekts werden Lagerungssysteme für Kinder und Jugendliche in der Palliativpflege mit einem innovativen Sensorsystem für ein telemetrisches Echtzeitmonitoring ausgestattet. Dieses System erfasst die Umlagerung und Eigenbewegung der Patient/innen sowie Risikofaktoren für Gewebeschäden und Druckgeschwüre und gibt bei Bedarf notwendige Hinweise. Dadurch können die Pflege verbessert, Pflegende entlastet sowie Handlungsempfehlungen für die Pflege abgeleitet werden.

Für das Forschungsprojekt „DekuProSys“ erhielt die Björn Schulz Stiftung eine hundertprozentige Zuwendung vom „Bundesministerium für Bildung und Forschung“ im Rahmen des Förderschwerpunktes „Innovation für die Intensiv- und Palliativpflege“. So konnte für die Projektlaufzeit von drei Jahren eine pflegewissenschaftliche Mitarbeiterin eingestellt werden.

Weitere Infos gibt es hier: https://www.technik-zum-menschen-bringen.de/projekte/dekuprosys

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Letzte Aktualisierung: 20.7.2018
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