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Familienbegleitung

Foto: Karsten Thielker

Familienbegleitung – Ehrenamtliche Unterstützung für Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern oder Jugendlichen

Familienbegleitung – Ehrenamtliche Unterstützung für Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern oder Jugendlichen

Seit mehr als 20 Jahren helfen durch einen Kurs auf ihr Ehrenamt vorbereitete Familienbegleiter/Innen unseres Ambulanten Kinderhospizdienstes (AKHD) Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern. Mit der geschenkten Zeit stehen sie den Familien in ihrem Alltag zur Seite. Zuverlässig sind sie je nach Familiensituation einmal in der Woche für ca. drei Stunden in der Familie und unterstützen Eltern, alleinerziehende Mütter und Väter sowie Angehörige. Sie sind Gesprächspartner/Innen oder leisten praktische Hilfe. Sie begleiten erkrankte Kinder oder deren Geschwister.

Der Einsatz der ehrenamtlichen Familienbegleiter/Innen wird durch die Koordinatorinnen des AKHD abgestimmt und kontinuierlich sozialpädagogisch begleitet.

Aktivitäten von Familienbegleitern mit „ihren“ Kindern
Unsere ehrenamtlichen FamilienbegleiterInnen sind vorwiegend montags bis freitags am Nachmittag in den Familien im Einsatz, manchmal auch am Wochenende. Oft begleiten sie Geschwister der erkrankten Kinder. Fast immer werden sie herzlich und stürmisch begrüßt mit der Frage: „Was machen wir heute?“ Die Kinder freuen sich auf neue Erlebnisse und Erfahrungen. Außerdem sind die Wohnverhältnisse nicht immer so, dass jedes Kind ein eigenes Zimmer hat und man sich gemütlich und ungestört zum Spielen zurückziehen kann. Deswegen sind Unternehmungen sehr gefragt.

Da gibt es die „Klassiker“: Zoo und Tierpark, gern auch öfter bzw. zu verschiedenen Jahreszeiten. Kinobesuche passen ebenso das ganze Jahr über – und von manchen Top-Filmen gibt es ja immer wieder neue Folgen, die Kinder gern sehen möchten - und schwärmen dann noch lange davon. Toben und Sport stehen genauso hoch im Kurs – vor allem bei Geschwistern. Schwimmen und Klettern führen hier die Beliebtheitsliste an.

Erkrankte Kinder mögen oft die ruhigeren Aktivitäten mehr: im Kinder- oder Puppentheater, in der Sternwarte, im Museum, im „Sealife“ oder auch in den „Gärten der Welt“. Nicht wenige der Kinder, die im Rollstuhl unterwegs sind und selbst nicht sportlich aktiv sein können, lieben entsprechende Sportveranstaltungen live: Fußball im Olympiastadion, Handball in der Max-Schmeling-Halle, Basketball in der Mercedes Benz Arena … Dinge, die oft außerhalb des Familienbudgets liegen und für die wir dann um Unterstützung bei  externen Spendern bitten. 

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Letzte Aktualisierung: 20.5.2018
Wir übernehmen Verantwortung. Wir helfen.