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Familien unterstützender Dienst

Der Familienunterstützende Dienst (FUD) ist ein weiterer ambulanter Dienst der Björn Schulz Stiftung. Er hat seine Arbeit am 1. April 2014 aufgenommen.

Das Angebot des FUD richtet sich an geistig / körperlich beeinträchtigte und palliativ erkrankte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (von 0 bis 35 Jahren), die aufgrund ihrer Erkrankung in ihrer Alltagskompetenz eingeschränkt sind und damit einen erhöhten Bedarf an allgemeiner Beaufsichtigung haben.

Der FUD unterbreitet niedrigschwellige "Angebote zur Unterstützung im Alltag" (AUA). Das können alters- und entwicklungsgerechte Spiel- und Beschäftigungsangebote (z.B. spielen, malen, vorlesen) sein, Angebote zur Umweltwahrnehmung, Besuche von Freizeitangeboten der Umgebung (Spielplätze, Zoo, Kino u.ä.) sowie spielerische Wahrnehmungsübungen zur Erlangung eines besseren Körpergefühls.

Ziel unserer Arbeit ist es, die Lebensqualität der erkrankten Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch eine aktive Freizeitgestaltung und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu erhöhen und die Eltern stundenweise in ihrem Alltag zu entlasten.

Voraussetzung für die "Angebote zur Unterstützung im Alltag" (AUA) nach § 45 b SGB XI ist lediglich ein bewilligter Pflegegrad. Der "Entlastungsbetrag" in Höhe von 125 € steht ihnen automatisch mit Bewilligung des Pflegegrades, ohne zusätzlichen Antrag, zu. Er kann allerdings nur als Dienst-, nicht als Geldleistung abgerufen werden.

Wenn Sie Interesse haben, den FUD in Anspruch zu nehmen, setzen Sie sich bitte mit uns in  Verbindung. Nach einem ausführlichen Erstgespräch werden wir eine geeignete Betreuungsperson suchen, die möglichst über Einfühlungsvermögen, Erfahrung und Kompetenz verfügt. Nach einer Hospitation, in der Sie und die Betreuungsperson sich kennenlernen können, kann diese Person dann die Betreuungstätigkeit leisten. Das können – je nach nicht verbrauchten Mitteln aus der Vergangenheit – 2 bis 4 Mal im Monat jeweils ca. 2 Stunden sein.

Falls Sie Interesse an einer Tätigkeit als FUD-BetreuerIn haben, können Sie sich ebenso direkt mit uns in Verbindung setzen. Gerne beraten wir Sie zu den Voraussetzungen und zur Bezahlung. Gesetzlich vorgeschrieben ist ein 30-stündiger Vorbereitungskurs. Wann der nächste Kurs stattfindet, entnehmen Sie bitte den untenstehenden Kursdaten.

Bei Fragen und Interesse wenden Sie sich bitte an Brigitte Kaderas, Telefon: 030/398998-311, Email: fud@bjoern-schulz-stiftung.de.

Vorbereitungskurs 1/2018

Familienunterstützender Dienst

 

1. Einführung
11.04.2018 von 18:00 - 21:00 Uhr Einführung (Ak)

12.04.2018 von 18:00 - 21:00 Uhr Geschichte / Erkrankungsbilder (Ak)

2. Block

18.04.2018 von 18:00 - 21:00 Uhr Familiensystem (Ak)
19.04.2018 von 18:00 - 21:00 Uhr Rechtliche Grundlagen (Ak)
20.04.2018 von 18:00 - 21:00 Uhr Basale Kommunikation (Ak)

3. Block

25.04.2018 von 18:00 - 21:00 Uhr Umgang mit Tod und Sterben (Ak)
26.04.2018 von 18:00 - 21:00 Uhr Interview Familie und BetreuerInnen (Ak)
27.04.2018 von 18:00 - 21:00 Uhr Kommunikation / Thanatopädagogik (Ak)

         4. Abschlussveranstaltung

            05.05.2018 von 11:00 – 18:00 Uhr Umgang mit Trauer / Kunsttherapie / Betreuerrolle (Gh) 

Veranstaltungsort:

Björn Schulz Stiftung

Wilhelm-Wolf-Str. 38, 13156 Berlin

Ak: Akademieräume, im Foyer mit dem Fahrstuhl bis 2+

Gh: Gartenhaus, durch das Foyer im Garten geradezu

 

 

 

 

 

 

Kontakt:

Björn Schulz Stiftung

Familienunterstützender Dienst

Breitestr. 3

13187 Berlin

Per Email: fud@bjoern-schulz-stiftung.de

Telefonisch: 030 398 998 31  oder 030 398 998 311

Per Fax: 030 398 998 99

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Letzte Aktualisierung: 20.7.2018
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